Das Weingut · Familie Reutter

Vier Generationen am Hang.

1874 kaufte Johann Reutter die ersten drei Terrassen am Steinriegel. Alle haben ihm abgeraten. Heute bewirtschaftet seine Urenkelin achtzehn Hektar davon.

0 gegründet
0 Generationen
0 Menschen im Team
Karl Reutter zwischen den Rebzeilen
Karl Reutter, dritte Generation

„Der Hang hat uns nie gefragt, ob es uns gerade passt. Deshalb schmeckt er so.“

Karl Reutter, Winzer seit 1987

Geschichte

152 Jahrgänge in sieben Schritten.

  1. 1874

    Drei Terrassen und ein Maulesel

    Johann Reutter, Steinhauer aus Grunbach, kauft drei verwilderte Terrassen am Steinriegel. Die Mauern setzt er selbst. Den ersten Wein trinkt er allein, weil ihn niemand haben will.

  2. 1921

    Der Gewölbekeller

    Sein Sohn Wilhelm gräbt den Keller in den Hang. Zwölf Meter tief, das ganze Jahr elf Grad. Er ist bis heute unser wichtigstes Werkzeug.

  3. 1961

    Die Alten Reben

    Zweihundert Lemberger-Stöcke werden auf der Parzelle über dem Keller gepflanzt. Sie stehen noch. Aus ihnen kommt heute unser teuerster Wein.

  4. 1987

    Karl übernimmt

    Mit 24 Jahren, gegen den Willen der Bank. Er verkauft den Traktor, weil er auf den Terrassen ohnehin nicht fährt, und kauft Rebscheren.

    Rebschnitt von Hand
  5. 2004

    Kein Herbizid, keine Maschine

    Alle achtzehn Hektar werden von Hand gelesen, die Wildblumen bleiben stehen. Der Ertrag sinkt um ein Drittel. Die Qualität nicht.

  6. 2019

    Lena kommt zurück

    Nach Geisenheim und drei Jahren im Burgund übernimmt Lena Reutter den Keller. Ihr erster Streich: ein Sekt. Ihr Vater brauchte zwei Jahre, um ihn zu loben.

    Lena Reutter im Keller
  7. 2026

    Der 152. Jahrgang

    Vier Weine, 38.000 Flaschen, elf Menschen, die den Hang kennen. Und eine Vinothek, in der Sie das alles probieren können.

Die Familie

Zwei, die den Hang lesen können.

Karl Reutter

Karl Reutter

Weinberg · dritte Generation

Kennt jeden Stock beim Namen, behauptet er. Schneidet noch immer jede Rebe selbst und hält Regen für eine Frage der Einstellung.

Lena Reutter

Lena Reutter

Keller · vierte Generation

Hat im Burgund gelernt, Geduld zu haben, und in Geisenheim, wann man sie brechen muss. Verantwortet Ausbau, Sekt und die Vinothek.

Familie Reutter am Tisch

Und alle anderen

Elf Menschen, ein Tisch

Zur Lese kommt das halbe Dorf. Den Rest des Jahres sind es elf, die zwischen den Mauern arbeiten. Sie treffen sie in der Vinothek, meistens mit einem Glas in der Hand.

0Hektar Steillage, bis zu 55 % Gefälle
0Meter Trockenmauer, jede von Hand gesetzt
0Rebstöcke, keiner jünger als 12 Jahre
0Liter Herbizid seit 2004

Unsere Lagen

Vier Parzellen, vier Böden.

Fahren Sie über den Hang. Jede Lage erzählt, warum ihr Wein so schmeckt, wie er schmeckt. Und die Sonne wandert, während Sie scrollen.

Hangkante
Höhe
320 m
Boden
Schilfsandstein
Ausrichtung
Süd
Rebsorte
Riesling

Die höchste Terrasse. Karg, windig, kühl in der Nacht. Hier wächst der Riesling mit der längsten Säure.

HANGKANTE STEINRIEGEL KESSELGRUND ALTE REBEN